McDonald’s – St. Wendel

Mit großen Schritten nähert sich das Jahr dem Ende entgegen. Für mich kein Grund, Trübsal zu blasen, schließlich gilt es ein sehr kleines Mc Donald´s ohne einer integrierten McCafé Filiale in meiner alten Heimat einen Besuch abzustatten und den Hunger nach einer Lokalität zu stillen.

Normalerweise würde ich schreiben: Hmm lecker Rind- oder Schweinefleisch in einem Brötchen mit etwas Dressing, Hand voller Pommes und ein Kaltgetränk. Dieses Mal wurde über den Tellerrand geschaut. Vegan ist schick, Vegan ist in und Mc Donald´s bietet als Clubburger was Vegetarisches an.

Hier dürft ihr ähnlich der Filiale in Lebach kein riesiges Gebäude erwarten. Der Umgebung und Einwohnerzahl entsprechend ist das Gebäude errichtet worden vor einer Zeit, als man das Angebot um das schwarze Gold ergänzte. Ähnlich altbacken sieht die Inneneinrichtung aus.

Ein mir liebgewonnener Berliner pflegt immer zu sagen: „renngehauen“, übermittelte ich der Bedienung meine Bestellung „Clubhouse Burger vegetarisch mit Curly Fries“. Dieser neue Burger besteht statt aus einem Geflügel- oder Rindfleischpaddie aus einem Gemüsebratling mit einem Quinona-Dressing. Sollte vom Prinzip her schmecken, wenn ja wenn da ein paar Dinge mir nicht gefallen haben.

Zum einen war mir der Bratlind zu lange gebraten. Somit war dieser mit einer mir zu dicken Kruste versehen und im Kern zu trocken. Legt man wie hier geschehen eine Tomatenscheibe auf den Bratling, sollte diese nicht zu dick sein. Schließlich möchte ich den Burger normal essen, ohne meinen Kiefer auszurenken. Die Pommes hatten für mich einen sehr intensiven Geschmack nach den Gewürzen und die Farbe war ebenso wenig appetitlich.

Unter vegetarischem Essen zu dem Preis erwarte ich einfach mehr, auch von Mc Donalds ist.