Saar-Spektakel 2014

Zum nunmehr 16. Mal jährt sich das Saar-Spektakel mitten in der Stadt Saarbrücken an der Saar. Ein großes, wenn nicht gar das größte Maritime-Fest im Südwesten der bunten Republik. Nach dem Altstadt-Fest und dem Nauwieser-Fest das dritte große Fest in Folge auf rund um den St. Johanner Markt.

Bei Saar-Spektakel steht, wie der Name schon vermuten lässt, der Fluß im Mittelpunkt. Ein buntes Programm an, in und auf der Saar bieten das Hauptaugenmerk. In den Vergangen Jahren auch stehts dank abwechslungsreichen Aktionen auf der Saar sehenswert. Dieses Jahr mussten aufgrund der Verschmutzung des Saarwassers viele Sachen abgesagt werden. Die Stadt Saarbrücken musste gar auf die hohen Bakterienversäuchung hingewiesen. Schade, denn mich interessierten solche Sachen wie: Saar Splash, Flyboardshow und Stand Up Paddeling sehr. Gesundheit geht vor und solange von dem krampfhaften Versuch der Polizei belustigen lassen, ein anderes Schiff abzuschleppen.

Abschlepper – 2014

Das Wetter tat sein übriges und die etwas betrübte Stimmung tat ihr übriges. Auch wenn laut offiziellen Angaben über 250.000 Menschen vor Ort waren, wünsche ich mir für die folgenden Jahre folgendes: Besseres Wetter mit mehr Aktionen auf dem Wasser. Mehr Abwechslung bei den Speisen, aber hier werde ich wohl kein Glück haben, Bauer und Kennen… Jo und eine etwas bessere Aufteilung der Veranstaltungsfläche. War das Kinder Splash Zone doch arg abgelegen und die Fähre fuhr sehr langsam.

Dank dem lokalen Privatsender stimmte wie in den vergangenen Jahren das musikalische Rahmenprogramm. Als Hauptakt sang Nena vor einem begeisterten Publikum.

Trotz allem ein gutes Fest, das einen Blick wert ist. Als ganz heißer Tipp von mir die Empfehlung lieber Freitags oder Sonntags hingehen, denn am Samstag findet ihr keinen Platz mehr und der Gang über die Fläche gleicht eher einem Enten-Gang, kleine Enten, sehr kleine…

Einwurf: Damit ich einen besseren Blick auf die Veranstaltung werfen und mehrere Bilder schießen konnte, begab ich mich über die Alte Brück auf die Schloßmauer. Vorbei am Geizigen Bäcker, der seit langer Zeit mal wieder frei liegt und die wild wuchernden Pflanzen gestutzt wurden. Der Sage zufolge gab es einmal in Saarbrücken einen Bäcker, der während einer Hungersnot keine christliche Nächstenliebe walten lies. Und was machte man früher mit solchen Menschen? Der Kopf des Mannes wurde als Schmutzwasser-Speier in der Alte Brück verbaut. Später aufgrund des Umbaus der Stadtautobahn in die Schloßmauer integriert.

Hier noch ein paar Impressionen von der Veranstaltung: